Herzlich Willkommen im Vogelpark Olching Der Besondere Park Vogelliebhaberverein Olching und Umgebung e.V.
Herzlich Willkommen im Vogelpark OlchingDer Besondere ParkVogelliebhaberverein Olching und Umgebung e.V.  

Asien

Indische Halsbandzwergohreule

 

Latein:        Otus bakkamoena

Englisch:     collared scops owl

Heimat:       Indien, Südost-Asien, Sunda-Inseln, Philippinen

 

Die Halsband- oder Halsring-Zwergohreule ist von Indien bis Südost-Asien, auf den Großen Sunda-Inseln und den Philippinen verbreitet. Sie bewohnt lichte Wälder, Savannen Mangrovensümpfe an der Küste, Gärten und Parks. Nachts erbeutet sie Käfer, Grillen und andere große Insekten, Eidechsen und Mäuse. Das aus 3 – 5 Eiern bestehende Gelege wird in einer Baumhöhle, in Palmen und Bambus ausgebrütet. In China und Japan sind auch die Zehen befiedert.



Balistar

 

Latein:        Leucopsar rothschildi

Englisch:     Rothschild's Mynah

Heimat:       Asien Indonesien, Bali

 

Der schöne weiße Balistar ist in seinem Verbreitungsgebiet bereits sehr selten geworden und er zählt daher zu den gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Tierarten unserer Erde. Dank der guten und erfolgreichen Zuchtergebnisse in den Zoos und Vogelparks könnte es gelingen, diesen prächtigen Star zu erhalten.



Japanmöwe

 

Lat.:           Larus crassirostris

Engl.:          Japanese gull

Heimat:       Küsten Südostrusslands, Ostchinas,

                 Koreas & Japans

 

Bei der Japanmöwe handelt es sich um einen mittelgroßen Vertreter ihrer Gattung. In ihrem Verbreitungsgebiet bewohnt die Japanmöwe die Küstengebiete, wo sie auch, teils in großen Kolonien, brütet. Die größten Brutvorkommen befinden sich auf Japan, wo sie die häufigste Großmöwe ist. Meist werden zwei braun-grüne Eier gelegt, welche aufgrund ihrer vielen dunklen Sprenkel sehr gut getarnt sind. Auch die Jungtiere sind zu Beginn hellbraun mit dunklen Flecken. Erst mit der Befiederung nehmen sie eine schmutzig grau-braune Färbung an, welche im Laufe der nächsten 3-4 Jahre - bis zur Geschlechtsreife - dem weiß-grauen Alterskleid weicht. Bevorzugt fressen sie Fisch und Aas.

Java-Prachtreiher

 

Lat.:           Ardeola speciosa

Engl.:          Javan pond heron

Heimat:       Indonesien, vor allem auf Java & Bali

 

Der Prachtreiher ist ein eher kleiner und gedrungen wirkender Reiher mit einer Körperlänge von etwa 45 cm. Besonders auffällig sind die rein weißen Flügel, welche einen starken Kontrast zum schiefergrauen Rückengefieder im Prachtkleid darstellen.

Er ist nahe mit dem chinesischen Bacchusreiher, dem indischen Paddyreiher und dem europäischen Rallenreiher verwandt. Besonders im Schlichtkleid sehen sich die einzelnen Arten sehr ähnlich. Seine Nahrung - bestehend aus Insekten, Fischen uns Amphibien – sucht, er wie die meisten Reiher, am Rande von Gewässern. Gebrütet wird oftmals in Kolonien mit anderen Reiherarten in Bäumen an oder über Flüssen und Seen.

 

Pfau

 

Name:         Blauer Pfau

Lat.:           Pavo cristatus

Engl.:          blue peafowl

Heimat:       Indien, Pakistan, Sri Lanka

 

Die Männchen erreichen mit ihrem Schwanz eine Größe bis 2,3 Meter, die Weibchen mit Schwanz dagegen nur ca. 1 Meter. Das Rad des Männchens hat einen Durchmesser von 1,6 Meter. Das Männchen wird ca. 5.400 g schwer und das Weibchen ca. 3.800g. Ihr Gelege besteht aus 3 – 5 Eier. Ein Ei ist zwischen 90 und 95 g schwer. Geschlechtsreif ist der Pfau nach 2 – 3 Jahren. Die Brutzeit beträgt 27 – 30 Tage. Sein Futter besteht aus Samen, Blätter, Gras, Triebe, junge Kobras, Reptilien. Seine Feinde sind Raubtiere. Allerdings werden sie in ihrer Heimat auch gerne vom Menschen bejagt.

 

Grünflügeltaube

 

Lat.:           Chalcophaps indica

Engl.:          common emerald dove

Heimat:       Südostasien und Australien

 

Die Grünflügeltaube wird aufgrund ihrer metallisch-grünen Flügelfedern auch Glanzkäfertaube genannt. Tagsüber sucht sie am Boden nach Nahrung, welche aus verschiedensten Sämereien, Früchten, Beeren und kleinen Insekten besteht. Zum Ruhen und Schlafen zieht sie sich allerdings lieber in Büschen und Bäume zurück. Hier baut sie auch ihr Nest aus kleinen Ästen und Zweigen. Typisch für Tauben werden lediglich zwei weiße Eier gelegt, welche fast ausschließlich vom Weibchen bebrütet werden. Die Jungtauben verlassen bereits nach knapp 2 Wochen das Nest. Zu dieser Zeit haben sie gerade einmal 1/3 der Körpergröße der ausgewachsenen Tauben erreicht und sind noch flugunfähig.

Malaienkauz

 

Latein:       

Strix Leptogrammica

Englisch:     

Brown Wood Owl

Heimat:      

Asien, Indonesien, Malaysia, Thailand, Indien, China

 

Der Malaien-Kauz wird auch als Brauner Waldkauz bezeichnet. Er ist von Indien über Südost-Asien bis Borneo und den Sudan-Inseln verbreitet. Er bewohnt feuchte, immergrüne Laub- und Koniferenwälder vom Flachland bis in 2.800 m Höhe. In der Dämmerung und nachts geht er auf Jagd und erbeutet Kleinsäuger, Kleinvögel, Fasanen, Kammhühner, Warane und Eidechsen. Das aus 2 Eiern besehende Gelege wird in einer Baumhöhle ausgebrütet.



Mandarinente

 

Latein:        Aix galericulata

Englisch:     Mandarin duck

Heimat:       Asien

 

Im Stromgebiet des Amur auf den Japanischen Inseln und auf Formosa finden wir die Brutgebiete dieser schmucken Schwimmente. Sie ist sehr scheu und hält sich gerne in der üppigen Ufervegetation oder im Gezweig der Bäume auf. Als Nistplatz bevorzugt sie Baumhöhlen. In Europa wurde sie als Ziervogel eingeführt und lebt gebietsweise in halbwildem Zustand.



Rauhfußkauz

 

Lat.:           Aegolius funereus

Engl.:          boreal owl

Heimat:      

Eurasien, Nordamerika

 

Kleine, baumbewohnende Eule mit großen, hohem Gesichtsschleier und nahe beieinander liegenden Augen, die der Art einen überraschten Gesichtsausdruck verleihen. Der Flug ist geradlinig mit schnellen Flügelschlägen und geraden Gleitphasen. Bei Tag ruhen Rauhfußkäuze in dichtem Geäst; sie sin nachtaktiv, jagen aber auch tagsüber, wenn Junge gefüttert werden müssen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Wald-, Wühl- und Spitzmäusen sowie Kleinvögeln. Rufe: Rasche Folge melodischer Heultöne, an eine Okarina erinnernd.

 

Sperbereule

 

Lat.:           Surnia ulula

Engl.:          hawk owl

Heimat:       boreale Nadelwälder der Holarktis

 

Die mittelgroße Sperbereule ist im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern der Eulen, Uhus und Käuze tagaktiv. Sie wird meist frei auf einer Warte sitzend und auf Beute lauernd angetroffen. Zu ihren Beutetieren gehören vor allem Mäuse und andere Kleinnager, aber auch Amphibien, kleine Vögel und große Insekten werden gerne gefressen. Die Geschlechtsreife erreichen Sperbereulen bereits im Alter von etwa 12 Monaten. Das Gelege umfasst je nach Nahrungsangebot 3 – 9 Eier und wird in Baumhöhlen abgelegt. Während das Weibchen die Eier bebrütet und die Jungtiere wärmt, wird es vom Männchen entsprechend mit Futter versorgt.

Weißnackenkranich

 

Lat.:           Grus vipio

Engl.:          White-naped crane

Heimat:       Mongolei, China, Russland, Korea, Japan

 

Er erreicht eine Größe von bis zu 180 cm. Seine Spannweite beträgt ca. 210 cm und er wird bis zu 6.500g schwer. In einem Zoo kann er 60 Jahre alt werden, freilebend jedoch nur bis 30 Jahre. Das Brutgebiet des Weißnackenkranichs ist die Mongolei. Sein Gelege besteht aus 2 Eiern. Wenn die Jungen geschlüpft sind haben sie ein Gewicht von ca. 210 g. Er Überwintert in China. Geschlechtsreif ist der Weißnackenkranich nach 3 Jahren. Die Brutzeit beträgt 28 – 32 Tage. Sein Futter besteht aus Wurzelknollen, Samen, Insekten, Wasserpflanzen, Beeren, Getreide, Wurzeln, Kräuter, Frösche und Mäuse. Sein natürlicher Feind ist der Mensch durch Lebensraumeinengung. Er zählt zu einer stark gefährdeten Art.

 

Zwergtaucher

 

Lat.:           Podiceps ruficollis

Engl.:          dabchick

Heimat:       Europa, Asien, Afrika

 

Der Zwergtaucher ist der kleinste einheimische Lappentaucher. Er lebt sehr verborgen in der dichten Ufervegetation von flachen Seen, Teichen und Flüssen. Während der Balz trillern beide Altvögel oft im Duett. Aus Wasserpflanzen wird ein schwimmendes Nest gebaut und im Röhricht unter Wasser befestigt. Das Gelege besteht aus 4 – 6 Eiern, die in 20 – 24 Tagen ausgebrütet werden. Die Nahrung besteht aus kleinen Fischen, Larven und Wasserinsekten.

Zwergohreule

 

Latein:        Otus scops

Englisch:     Eurasian Scops Owl

Heimat:       Afrika, Asien, Europa

 

Die Zwergohreule bewohnt offene, baumbestandene Gebiete, Waldränder, Felsschluchten, Gärten, Parks, im Norden Kiefern- und Birkenwälder, in Afrika Savannen und trockenes Waldland. Als Nahrung erbeutet sie Heuschrecken, Käfer, Nachtschmetterlinge, Kleinsäuger, Vögel und Eidechsen. Das aus 4 – 5 Eiern bestehende Gelege wird in Baumhöhlen, alten Krähennestern, Ruinen oder auf dem Boden ausgebrütet. Ich einigen Gebieten ist sie Zugvogel.



Zwergrohrdommel

 

Lat.:           Ixobrychus minutus

Heimat:       weite Teile Europas, Asiens & Afrikas

 

Die Zwergrohrdommel zählt mit einer Länge von nur etwa 30 cm zu den kleinsten Reihern der Welt. Wie alle Dommeln führt sie ein sehr verstecktes Leben in den Schilfgürteln von Flüssen und Seen, und ist durch ihre ausgezeichnete Tarnfarben und ihre langgestreckte Körperform perfekt getarnt. Dort lauert sie im flachen Wasser auf kleine Fische, Molche, Kaulquappen und Wasserinsekten. Das Nest wird mitten im Schilf alleine vom Männchen errichtet. Das Weibchen legt 3 – 6 Eier und bebrütet diese 18 – 20 Tage. Nach nur einer Woche verlassen die jungen Zwergrohrdommeln bereits das Nest, und sind nach 30 Tagen voll flugfähig.

Wiedehopf

 

Lat.:           Upupa epops

Engl.:          hoopoo

Heimat:       weite Teile Europas, Afrikas und Asiens

 

Der Wiedehopf ist eine typischer Vertreter trockener und offener Landschaften mit vereinzeltem Baumbestand. Mit seiner markanten Federhaube und den großen, abgerundetem, schwarz-weißen Flügeln ist er ein sehr auffälliger Vertreter der Vogelwelt. Im Flug erinnert er, aufgrund seines sehr eigenen Flugstils, entfernt an einen großen Schmetterling. Wiedehopfe ernähren sich von verschiedensten Insekten und Wirbellosen, welche sie mit ihrem langen Schnabel durch stochern im Boden oder in weichem Holz suchen. Gebrütet wird in Baumhöhlen oder Mauerlöchern. Die 5 bis 7 Eier werden ab der Ablage des ersten Eies bebrütet, und schlüpfen daher mit einem größeren zeitlichen Abstand.

Turmfalke

 

Latein:        Falco tinnunculus

Englisch:     Common Kestrel

Heimat:       Europa, Asien, Afrika

 

Der Turmfalke ist der weitaus häufigste Greifvogel Europas. Seine Brutgebiete befinden sich meist an Waldrändern und in Feldgehölzen, wo ihm alte Krähennester zur Verfügung stehen. Doch ist er auch in Städten zu finden, wo er an Kirchtürmen und größeren Gebäuden nistet. Die Jagd wird von ihm in möglichst freiem Gelände ausgeübt. Beutetiere sind Feld- und Spitzmäuse, Maulwürfe, Eidechsen, Käfer und Heuschrecken.



Steinkauz

 

Latein:        Athene noctua

Englisch:     Little Owl

Heimat:       Europa, Asien, Afrika, Neuseeland

 

Der Steinkauz lebt als Standvogel meist in offenem Gelände mit lichtem Baumbestand und auf ausgedehntem Ackerland. Er brütet in Baum- oder Erdhöhlen. Mauern und Steinbrüchen. Das Gelege besteht aus 4 – 5 Eiern. Er jagt meist in der Dämmerung von einer Warte aus. Seine Nahrung besteht aus Feldmäusen und anderen kleinen Säugetieren, Vögeln, Fröschen, Eidechsen, größeren Insekten, Regenwürmern und Raupen. Er lebt in einer Dauerehe.



Steinhuhn

 

Lat.:          Alectoris graeca

Engl.:         Greek partridge

Heimat:       Europa, Asien

 

Das Steinhuhn gleicht nach Größe und Gestalt dem Rebhuhn. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt. Die Läufe der Männchen tragen kurze Sporenhöcker. Das Gelege mit 9 bis 15 dickschaligen Eiern wird in 2 Nestmulden angelegt, wobei das eine Gelege von der Henne und das andere vom Hahn in 24 Tagen ausgebrütet wird. Von den 22 Unterarten ist das Alpensteinhuhn die bekannteste europäische Unterart.


Star

 

Lat.:           Sturnus vulgaris

Engl.:          starling

Heimat:       Europa, Asien, Afrika, Nordamerika und

                 Australien

 

Der Star zählt mit zu den häufigsten Vögeln der Welt. Er ist mittlerweile durch Ausbreitung und gezielte Auswilderung auf allen Kontinenten heimisch. Nur in der Arktis und der Antarktis ist er nicht zu finden. Stare sind Schwarmvögel, welche besonders zum Zug in die Winterquartiere sich zu großen Gruppen zusammenfinden. Stellenweise tritt er in Schwärmen mit über einer Million Individuen auf. Lediglich während der Brutzeit ist er Rund um sein Nest, welches er in Baumhöhlen oder Nistkästen anlegt, gegenüber Artgenossen territorial. Es werden 3 bis 5 bläulich-grüne Eier gelegt, welche etwa 12 Tage bebrütet werden. Nach weiteren 3 Wochen verlassen die Jungvögel die Bruthöhle.


Schneeeule

 

Lat.:           Bubo scandiacus

Engl.:          snow owl

Heimat:       Nordamerika, Grönland, Europa, Asien

 

Die Schneeeule bewohnt offene Tundralandschaften und nahezu vegetationslose Hügelland im hohen Norden. Sie wandert etwa alle 4 Jahre invasionsartig in Richtung Süden und sie ist dann auch in den Küstengebieten Deutschlands zu finden. Ausschlaggebend für diese Wanderung ist das Angebot von Beutetieren und die daraus resultierende Vermehrung. Hauptnahrung sind Lemminge und Wühlmäuse.

 

Sandregenpfeifer

 

Lat.:           Charadrius hiaticula

Engl.:          common ringed plover

Heimat:       Nordamerika, Grönland, Europa. Asien

 

Der Sandregenpfeifer brütet an Meeresküsten, auf Sans- und Kiesstränden, Schlickflächen und an Brackwasserseen. In einer ausgescharrten Bodenmulde werden 4 Eier ausgebrütet. Oft 2 Jahresbruten. Um von Eiern oder Jungen abzulenken, simuliert er eine Verletzung und läuft mit hängendem Flügel vor dem Feind her. Die Nahrung besteht aus Weich- und Krebstieren, Insekten, Larven und etwas pflanzlicher Kost. Zugvogel, wandert bis an die Küsten von Süd-Afrika.

 

Reisfink

 

Lat.:           Padda oryzivora

Engl.:          Java finch

Heimat:       Asien, Afrika

 

Unser größter Prachtfink, der Reisfink, wurde vom Menschen aus seiner ursprünglichen Heimat, den grasbewachsenen, strauchwerkbestandenen Landschaften der Insel Java und Bali in vielen Gebieten verschleppt und dort eingebürgert. Er ist in Japan Haustier geworden. Die weiße Zuchtform wurde zuerst in China und anschließend in Japan gezüchtet.

Steinkauz

 

Latein:        Athene noctua

Englisch:     Little Owl

Heimat:       Europa, Asien, Afrika, Neuseeland

 

Der Steinkauz lebt als Standvogel meist in offenem Gelände mit lichtem Baumbestand und auf ausgedehntem Ackerland. Er brütet in Baum- oder Erdhöhlen. Mauern und Steinbrüchen. Das Gelege besteht aus 4 – 5 Eiern. Er jagt meist in der Dämmerung von einer Warte aus. Seine Nahrung besteht aus Feldmäusen und anderen kleinen Säugetieren, Vögeln, Fröschen, Eidechsen, größeren Insekten, Regenwürmern und Raupen. Er lebt in einer Dauerehe.



Palmtaube

 

Lat.:           Streptopelia senegalensis

Engl.:          palm dove

Heimat:       Afrika, Asien

 

Die zur Gattung der Turteltauben zählende Palmtaube, auch Senegaltäubchen genannt, ist vom mittleren Afrika über Vorderasien bis Indien verbreitet. In Australien wurde sie mit Erfolg eingebürgert. Sie ernährt sich von kleinen Samen und wenigen kleinen Weichtieren. Jährlich werden 2 Gelege mit je 1 bis 3 von beiden Eltern ausgebrütet. Die Brutdauer beträgt 13 bis 14 Tage.

Neuguinea-Edelpapagei

 


Latein:        Eclectus roratus polychloros

Englisch:     eclectus parrot

Heimat:       Indonesien

 

Der Neuguinea-Edelpapagei ist eine der 12 Unterarten des Ceram-Edelpapageis und auf Neuguinea und benachbarten Inseln verbreitet. Er lebt paarweise oder in Familiengruppen in Bergwäldern und Tiefebenen. Als Nahrung sucht er Früchte, Beeren, Nüsse, Knollen, Samen und Triebe. Er geht auch in Mais- und Kokosplantagen. Das aus 2 Eiern bestehende Gelege wird in einer Baumhöhle ausgebrütet. Die Männchen sind grün, die Weibchen rot/blau gefärbt.



Gänsesäger

 

Lat.:           Mergus merganser

Engl.:          goosander

Heimat:       Nordamerika, Europa, Asien

 

Der Gänsesäger lebt in kleineren Trupps an klaren Seen und Flüssen mit baumbestandenen Ufern. Das Nest errichtet er meist in einer Baumhöhle nahe am Wasser. Es wird mit hellen Dunenfedern ausgepolstert. Kurz nach Brutbeginn versammeln sich die Erpel zur Mauser. Er ist ein vorzüglicher Taucher und erbeutet mit seinem sägeartig gezähnten Schnabel Fische, Krabben und andere Wassertiere. Auf den Überwinterungsgewässern bildet er riesige Schwärme.

Europäischer Kernbeißer

 

Lat.:            C. coccothraustes

Engl.:          grosbeak

Heimat:       Europa, Nordafrika, Ostasien und Japan

 

Der Europäische Kernbeißer wird zu Recht auch Kirschkernbeißer genannt. Dank seines kräftigen Schnabels ist er in der Lage, sogar die extrem harten Kerne von Kirschen, Zwetschgen und Pflaumen zu knacken, um den nahhaften Samen zu fressen. Er ernährt sich aber natürlich auch von anderen Sämereien und Nüssen. Besonders im Spätsommer und Herbst werden auch gerne Beeren aufgenommen. Zur Brutzeit bzw. zur Jungenaufzucht wird der Speiseplan durch Insekten und andere Wirbellose ergänzt. Normalerweise sind Kernbeißer Standvögel, d.h. Sie ziehen im Winter nicht in den Süden, außer wenn die Nahrung in kalten Wintern knapp wird. Er ist der größte Finkenvogel Europas.

Buchfink

 

Lat.:           Fringilla coelebs

Engl.:          chaffinch

Heimat:       Europa, Asien, Afrika

 

Der Buchfink ist im gesamten Westen der nördlichen Alten Welt zu Hause. Er breitet sich immer weiter in Richtung Osten aus. Er brütet fas überall, wo sich hohe Laub- und Nadelbäume befinden. In Parkanlagen, Gärten, in Baumhecken, sogar bis zur Baumgrenze in den Alpen ist er anzutreffen. Er wurde früher wegen seiner Gesangskunst, der sogenannten „Finkenschläge“ von den Vogelliebhabern gehalten

Dompfaff

 

Lat.:           Pyrrhula pyrrhula

Engl.:          bullfinch

Heimat:       Europa, Asien

 

Von Europa bis Ostasien ist der Dompfaff oder Gimpel in 12 Unterarten Brutvogel in Nadel- und Laubwäldern, Parkanlagen, Gärten und Fluren. Sie nisten in einer Höhe von 1,50 m in jungen Nadelbäumen, selten in Laubholzhecken. Das Weibchen kann mit Kanarienvögeln gekreuzt werden. Der Dompfaff kann in den Volieren der Vogelliebhaber recht zahm werden.

Bartmeise

 

Lat.:           Panurus biarmicus

Engl.:          bearded reedling

Heimat:       Süd-Europa & Mittelasien

 

Die Bartmeise ist ein typischer Bewohner der Schilfgürtel stehender und langsam fliesender Gewässer. Namensgebend sind die beiden schwarzen Bartstreifen. Dank ihrer braun-grauen Färbung ist sie zwischen den Schilfstängeln perfekt getarnt. Ihre Nahrung besteht im Winter größtenteils aus Schilfsamen, sowie den Sämerein anderer Gräser. Im Frühjahr und Sommer werden Insekten und Spinnen durch geschicktes Klettern zwischen den Schilfstängel erbeutet. In warmen, insektenreichen Jahren brüten Bartmeisen bis zu drei mal. Dadurch nehmen die Bestände teils sehr stark zu. Gleichzeitig kommt es aber auch in sehr kalten Wintern zum Aussterben ganzer Populationen.

Bachstelze

 

Lat.:           Motacilla alba

Engl.:          white wagtail

Heimat:       Europa, Asien, Südostgrönland & Alaska

 

Die kontrastreich schwarz-weiß-grau gefiederte Bachstelze ist bei uns in Deutschland die am häufigsten anzutreffende und brütende Stelzenart überhaupt. Charakteristisch für Stelzen ist das stetige „wippen“ mit dem Schwanz. Besonders häufig ist die Bachstelze in Gewässernähe anzutreffen, wo sie nach kleinen Insekten sucht. Aber auch an Wiesen und Feldränder ist sie regelmäßig anzutreffen. Die Geschlechtsreife wird meist mit einem Jahr erreicht. Normalerweise sind Bachstelzen Zugvögel, die nach der Rückkehr aus ihren Winterquartieren in Nordafrika und Südwesteuropa in Nischen und Höhlungen ihr Nest baut und dort pro Brut zwischen 3 – 6 Jungvögel aufzieht.

Rabenkrähe

 

Latein:        Corvus corone

Englisch:     ravencraw

Heimat:       Europa, Asien, Russland

 

Die Aaskrähe kommt in verschiedenen Unterarten in Europa vor. In Westeuropa die Rabenkrähe und in Nord-, Ost- und Südosteuropa die Nebelkrähe. Das Verbreitungsgebiet beider Arten trifft aufeinander. Bei uns in Deutschland liegt diese Vermischungszone in etwa auf Höhe der Elbe. Hier trifft man beide Unterarten an und es kann zu Mischehen kommen. Sie ist ein sehr häufiger Brutvogel, der überall anzutreffen ist. Bestandseinbrüche durch Verfolgung, dies vor allen in früheren Jahren, können schnell wieder ausgeglichen werden.

Rabenkrähen bevorzugen offene bis halboffene Landschaften mit Bäumen, Sträuchern, Alleen und Waldrändern. Dichte Wälder meidet die Aaskrähe. Sie ist teils Kulturfolger und daher auch in Städten und Dörfern an zutreffen.

Rabenkrähen sind Allesfresser. Vom Junghasen bis zu Schnecken. Getreide, Samen und Früchte.

Geht auch an Jungvögel und räumt Nester von Rebhühnern und Fasanen aus.

Die Nahrung wird im Flug oder aber zu Fuß gesucht. Systematisch werden z. b. Hecken oder auch Straßenränder abgegangen oder auch abgeflogen. Muschel- oder Krebstiere werden im Flug auf einen harten Untergrund geworfen. Auch das Abjagen der Beute anderer Tieren kommt vor.

Rabenkrähen sind nach zwei Jahren Geschlechtsreif. Langjährige Verbindungen der Paare sind nachgewiesen. Die Revierbildung beginnt schon im Januar. Ihre Nester legen sie hoch auf Bäumen an. Alte Nester können wieder benutzt werden. Legebeginn ist Ende März. Bis zu sechs, farblich sehr variable Eier. Meist nur eine Jahresbrut. Zur Brutzeit wird jeder, der sich dem Nest als vermeintlicher Angreifer nähert auf das heftigste attackiert.



Austernfischer

 

Latein:        Haematopus ostralegus

Englisch:     oystercatcher

Heimat:       Amerika, Europa, Asien, Afrika,
                 Australien

 

Der Austernfischer bewohnt die Küstengebiete fast aller Erdteile. Er lebt gesellig in Dünen- und Wattland oder im küstennahen Marschland und ist auch zur Brutzeit in Trupps von 10 – 20 Vögeln anzutreffen. Als Nest dient eine flache Erdmulde, die mit Muschelschalen und Kieselsteinen ausgelegt ist. Das aus 2 – 4 Eiern bestehende Gelege wird abwechselnd von beiden Eltern bebrütet. Seine Nahrung besteht aus Würmern, Krebsen und Insekten.

I - L

Kiebitz


Latein:        Vanellus vanellus

Englisch:     Northern Lapwing

Heimat:       Europa, Asien, Afrika als Winterquartier

 

Der Kiebitz bewohnt Wiesen mit üppiger Vegetation, Äcker, Rieselfelder und Schlammbänke. Seine Nahrung besteht aus Insekten, Würmer, Weichtieren, grünen Pflanzenteilen und Samen. Auf einem erhöhten Grasbüschel baut er sein Nest und polstert es mit Gras aus. 4 Eier liegen mit der Spitze nach innen wie ein Kleeblatt im Nest. Nach der Brutzeit sind große Schwärme in der Nähe von Teichen anzutreffen.



Kleiner Alexandersittich

 

Latein:        Psittacula krameri

Englisch:     Rose-ringed Parakeet

Heimat:       Afrika, Asien

 

Die ersten blauen Vögel des Kleinen Alexandersittichs oder Halsbandsittichs sind 1941 in den USA entstanden. In größeren Scharen lebt er in den hohen Bäumen der Savannenwälder, vor allem an den Flussufern. Als Nahrung sucht er Sämereien, Körner, Früchte, Beeren und Insekten aller Art. In Kulturland kann er beträchtlichen Schaden anrichten. Das aus 3 – 5 Eiern bestehende Gelege wird in Baumhöhlen, Mauern oder Erdlöchern ausgebrütet.



Kolkraben

 

Latein:        Corvus corax

Englisch:     raven

Heimat:       Europa, Asien, Nord-, Mittel-, Südamerika

 


 

Der größte europäische Rabenvogel

Körperlänge: 54 – 67 cm

Gewicht:       1.000 g bis 1.300 g

Lebensraum: sehr anpassungsfähiger Vogel, Wälder, offene und halboffene Landschaften, Hochgebirge, Halbwüsten

Ernährung: Allesfresser mit überwiegend tierischem Anteil, wie z. B. kleine Wirbeltiere, Eicher, Aas, Insekten, Würmer, Schnecken sowie Früchte, Samen und landwirtschaftliches Gemüse (z. B. Mais)

Besonderheit: sehr intelligent, lernfähig, benützt Werkzeuge wie z. B. Stöckchen, Steine, Muscheln.



Lachmöwe

 

Latein:        Larus ridibundus

Englisch:     Black-headed Gull

Heimat:       Europa, Asien

 

Die Lachmöwe ist die häufigste Möwenart in Europa. Sie bewohnt verlandete Gebiete an Seen. Salzwiesen, Flussmündungen und offenen Landschaften mit Sümpfen. Außerhalb der Brutzeit ist sie an Gewässern aller Art anzutreffen. Sie lebt gesellig und brütet in Kolonien. Da Nest wird im Sumpf auf festen binsen- oder grasbewachsenen Stellen angelegt. Gelege 3 Eier. Sie ernährt sich von Schnecken, Würmern, Insekten, Larven, Krabben, Fischen und Abfällen.



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Öffnungszeiten

Mai bis November

Samstags, Sonntags und an Feiertagen

 

10:00 Uhr -  17:00 Uhr*

 

*Hunde an der Leine kostenlos

Eintrittspreise

Erwachsene         5,00 €

Kinder 4 - 14 J.    3,00 €

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VOGELPARK OLCHING
Toni-März-Straße 1
82140 Olching

 

Tel.:

+49 160 / 98 02 41 50

tägl. von 10 bis 16 Uhr

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Gruppenführungen

Erwachsende 6,00 €

Kinder 4,00 €

 

Mindestbetrag bei Führungen 35,- €

2015-03 Parkplan.pdf
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Vogelpark-Flyer.pdf
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