E - H

Eiderente

 

Name:                  Eiderente, Eidergans,

                           St. Cubertsente
Lat.:                    Somateria mollissima
Engl.:                   Eider duck

Heimat:                Europa, Nordamerika Ostsibirien

 

 

Die Eiderente gehört zu den Entenvögeln. Sie erreicht eine Größe von 58 cm und ein Gewicht von bis zu 2.200 g. Beheimatet ist sie in Europa, Nordamerika Ostsibirien. Ihr Gelege besteht aus 4 – 6 Eiern. Geschlechtsreif sind die Weibchen nach 2 Jahren und die Erpel nach 3. Die Brutzeit beträgt 25 – 26 Tage. Ihr Futter besteht aus Muscheln, Schnecken, Krebstierchen und Fischen. Ihr natürlicher Feind ist die Schneeeule, Polarfuchs, Uhu, Seeadler, Fuchs, Möwen, Rabenkrähe, Nebelkrähe, Kolkrabe und der Mensch durch die Jagd.




Elsterwürger

 

Lat.:           Urolestes melanoleucus

Engl.:          magpie shrike

Heimat:       Südliches Afrika

 

Der Elsterwürger hat ein überwiegend schwarzes Gefieder mit weißer Zeichnung auf Flügeln und Rücken. Er bewohnt vorwiegend Akaziensavannen, offene, trockene Wälder und Buschland im Süden Afrikas. Der Elsterwürger ernährt sich hauptsächlich von Insekten, gelegentlich aber auch von anderen Wirbellosen, Reptilien, Mäusen und auch von Aas. Diese Vögel leben in kleinen Familiengruppen. In den meisten Fällen vermehrt sich innerhalb einer solchen Gruppe jedoch nur ein monogames Paar. Das Weibchen legt ein bis sechs Eier, die etwa drei Wochen bebrütet werden. Das Nest wird von allen Familienmitgliedern verteidigt und die Jungvögel von allen mit Nahrung versorgt.

Emu

 

Lat.:            Dromaius novaehollandiae

Engl.:           emu

Heimat:        Australien

 

Emus werden zwischen 1,6 und 1,9 Meter hoch und erreichen ein Gewicht zwischen 30 und 45 Kilogramm. Kopf und Hals sind nur gering befiedert. Die Haut ihres Gesichtes ist schwarz und blau, ebenso besitzen sie einen aufblasbaren Kehlkopf. Grundsätzlich sind Emus Einzelgänger, insbesondere Männchen mit Jungtieren zeigen ein aggressives Verhalten. Die Fortpflanzungszeit der Emus ist der Zeitraum des australischen Winters. Die Größe ihres Geleges variiert zwischen fünf und fünfzehn Eiern. Diese werden in einem Zeitraum von zwei bis vier Tagen gelegt.



Eulemschwalm

 

Lat.:           Podargus strigoides

Engl.:          tawny frogmouth

Heimat:       ganz Australien und Tasmanien

 

Eulenschwalme sind dämmerungs- und nachtaktive Vögel, welche in ihrer Erscheinung und Lebensweise Eulen sehr ähnlich sind. Sie sind allerdings mit diesen nicht näher verwandt, sondern stellen eine ganz eigene Ordnung innerhalb der Vogelwelt dar. Charakteristisch ist die Tarnfärbung, dank derer Eulenschwalme  kaum von einem Ast unterscheidbar sind, sowie der große Kopf mit dem riesigen Schnabel und gelben Rachen. Ihre Nahrung besteht aus großen Insekten, Amphibien, Reptilien und sogar kleinen Säugetieren, welche von einer Warte aus erbeutet werden. Das aus Zweigen und Ästen bestehende Nest wird meist in Astgabeln errichtet. Es werden 2-3 weiße Eier gelegt.

 

Europäischer Kernbeißer

 

Lat.:            C. coccothraustes

Engl.:          grosbeak

Heimat:       Europa, Nordafrika, Ostasien und Japan

 

Der Europäische Kernbeißer wird zu Recht auch Kirschkernbeißer genannt. Dank seines kräftigen Schnabels ist er in der Lage, sogar die extrem harten Kerne von Kirschen, Zwetschgen und Pflaumen zu knacken, um den nahhaften Samen zu fressen. Er ernährt sich aber natürlich auch von anderen Sämereien und Nüssen. Besonders im Spätsommer und Herbst werden auch gerne Beeren aufgenommen. Zur Brutzeit bzw. zur Jungenaufzucht wird der Speiseplan durch Insekten und andere Wirbellose ergänzt. Normalerweise sind Kernbeißer Standvögel, d.h. Sie ziehen im Winter nicht in den Süden, außer wenn die Nahrung in kalten Wintern knapp wird. Er ist der größte Finkenvogel Europas.

Europäische Krickente

 

Lat.:            Anas crecca

Engl.:          common teal

Heimat:       Nordamerika, Europa, Asien

 

Die Krickente zählt zu den Schwimmenten. Sie ist die kleinste bei uns vorkommende Wildentenart und bewohnt kleine verschilfte Verlandungszonen von Binnenseen und Tümpeln. Außerhalb der Brutzeit ist sie auch an Meeresküsten anzutreffen. Beide Geschlechter besitzen einen grünen Spiegel an ihren Flügeln, die Männchen zur Brutzeit zusätzlich einen grünen Augenstreif.

Europäische Pfeifente

 

Lat.:            Anas penelope

Engl.:           wigeon

Heimat:        Nordeuropa, Nordasien,

                   Nordamerika,

                   Winterquartier im Süden

 

Die Pfeifente gehört zu den eigentlichen Schwimmenten. Sie erreicht eine Größe von bis zu 50 cm. Ihre Spannweite beträgt ca. 85 cm und sie wird bis zu 900g schwer. Beheimatet ist sie in Nordeuropa, Nordasien, Nordamerika, Winterquartier im Süden. Die Pfeifente ist ein Zugvogel und überwintert im Süden. Ihr Gelege besteht aus 5 – 9 Eiern. Geschlechtsreif ist sie nach 2 Jahren. Die Brutzeit beträgt ca. 24 Tage. Ihr Futter besteht aus Wasserpflanzen, Gräser, Kräuter und gerne auch Raps. Ihr natürlicher Feind sind die Raubtiere, Eierdiebe, Jäger, Falken und Raubmöwen.



Feuerweber

 

 

Name:                  Feuerweber, Orangeweber, Feuerwida

Lat.:                     Euplectes franciscanus

Engl.:                   Orange bishop, Red bishop

Heimisch in:          Afrika, Senegal bis Äthiopien, Kenia, Somalia

 

Der Feuerweber erreicht eine Körperlänge von zwölf Zentimetern. Das Männchen hat ein spektakuläres rotschwarzes Federkleid. Die Weibchen haben oberseits ein unscheinbar braungrau gestreiftes Gefieder. Die Brust und der Bauch sind gelb bis weißlich und leicht dunkel gestreift.

 

Außerhalb der Brutzeit lebt der Feuerweber in großen Schwärmen. Er brütet in kleinen Kolonien. Das Männchen baut meist mehrere kugelförmige Nester, um auf diese Weise mehrere Weibchen anzulocken. Sein Verbreitungsgebiet reicht vom Senegal bis nach Äthiopien.





Falklandkarakara

 

Lat.:           Phalcoboenus australis

Engl.:          Forster's caracara

Heimat:       Falkland-Inseln & vorgelagerte Inseln Feuerlands

 

Die verschiedenen Karakara-Arten, deren Verbreitungsgebiet sich über Mittel- bis Südamerika erstreckt, sind allesamt kleine bis mittelgroße Vertreter der Greifvögel. In ihrem Verbreitungsgebiet bewohnen sie die verschiedensten Lebensräume, und nehmen dort, da sie sich größtenteils von Aas ernähren, die selbe Stellung ein, wie die Krähen- und Rabenvögel im Rest der Welt. Falkland-karakas sind zwar geschickte, aber recht langsame Flieger. Deshalb haben sie entsprechend lange Beine entwickelt, und verfolgen ihre Beute, bestehend aus Kleintieren, sehr oft zu Fuß. Gebrütet wird meist an den schroffen Felsklippen der Feuerland-Inseln, wo sie auch oft an Kadavern in großen Gruppen auftreten.

 

Furchenschnabel-Bartvogel

 

Lat.:           Lybius dubius

Engl.:          bearded barbet

Heimat:       West-Afrika

 

Diese Bartvogelart wird auch als Senegal-Furchenschnabel bezeichnet, was sich auf die furchenartigen Rillen im Schnabel zurückführen lässt. Als Vertreter der Zahnbartvögel sind die schwarzen „Bartfedern“ am Unterschnabel stark ausgeprägt, ebenso wie die zahnartigen Ausbuchtungen am Oberschnabel. Dank seines sehr starken Schnabels kann er sogar Holzstücke aus Baumstämmen herausbeißen, und sich dadurch Höhlen anlegen, in welche er sich zum schlafen und brüten zurückzieht. Seine Nahrung besteht aus Früchten und deren Kernen, und nur zu einem sehr geringen Anteil aus Insekten. Die Gelege bestehen aus meist 2 weißen Eiern, die etwa 16 Tage bebrütet werden.

Gabelracke

 

                                          Name:      Gabelracke, Gabelrake,

                                                          Grünscheitelracke,

                                                          Gabelschwanzracke

Lat.:         Coracias caudata

Engl.:       lilac-breasted roller

Heimat:    Afrika

 

Bewohner offener Trockengebiete von Savannen mit wenig Gebüsch bis zu Dornsavannen und lichten Trockenwäldern. Die Gabelracke sitzt von auffälliger Warte an, fliegt dann hinunter, um große Insekten, Spinnen, auch kleine Reptilien und Vögel vom Boden zu ergreifen. Dabei werden die großen blauen Flügelpartien sichtbar. Während der Mittagshitze sucht die Gabelracke im Schatten Schutz. Aggressive raue Rufe ertönen während der Flugbalz des Männchens, die anscheinend sowohl die Anwesenheit des Brutpaares anzeigen, als auch das Weibchen beeindrucken soll. Die Gabelracke wird 35–45 cm groß.

Gänsesäger

 

Lat.:           Mergus merganser

Engl.:          goosander

Heimat:       Nordamerika, Europa, Asien

 

Der Gänsesäger lebt in kleineren Trupps an klaren Seen und Flüssen mit baumbestandenen Ufern. Das Nest errichtet er meist in einer Baumhöhle nahe am Wasser. Es wird mit hellen Dunenfedern ausgepolstert. Kurz nach Brutbeginn versammeln sich die Erpel zur Mauser. Er ist ein vorzüglicher Taucher und erbeutet mit seinem sägeartig gezähnten Schnabel Fische, Krabben und andere Wassertiere. Auf den Überwinterungsgewässern bildet er riesige Schwärme.

Gelbbrustara

 

Latein:        Ara ararauna

Englisch:     Blue & Yellow Macaw

Heimat:       Südamerika

 

Unter der Gattung der Aras, zu denen der Ararauna gehört, finden wir die größten Exemplare aller Papageien. Sie sind Urwaldbewohner und leben in hohen Bäumen, wo sie auch ihre Bruthöhlen anlegen. Außerhalb der Brutzeit finden sich die Aras in großen Schwärmen zusammen und richten dann oft in Pflanzungen gewaltigen Schaden an. Mit ihren Schnäbeln können sie empfindlich beißen.



Gelbe Pfeifgans

 

Lat.:           Dendrocygna bicolor

Engl.:          fulvous whistling duck

Heimat:       Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien

 

Die gelbe Pfeifgans wird auch als Gelbbrustpfeifgans, Fahlpfeifgans oder Gelbe Baumente bezeichnet. Sie lebt bevorzugt an Gewässern mit Wasserpflanzen und Röhricht, gelegentlich auch an Sümpfen. Tagsüber ruht sie auf dem Wasser oder an Land. Nachts sucht sie auf seichten Seen oder auf überfluteten Reisfeldern nach Nahrung. Sie brütet kolonieartig. Das Nest wird im Röhricht oder in Baumhöhlen angelegt. Es werden auch verlassene Nester von Krähen benutzt.

Gelbhaubenkakadu

 

Lat.:           Cacatua galerita

Engl.:          sulphur-crested cockatoo

Heimat:       Australien, Neuguinea

 

 

Der Gelbhaubenkakadu gehört zur Gattung der Papageien. Er erreicht eine Größe von bis zu 51 cm. Beheimatet ist der Gelbhaubenkakadu in Australien und Neuguinea. Sein Gelege besteht aus 2 – 3 Eiern. Geschlechtsreif ist er nach ca. drei Jahren. Die Brutzeit beträgt ca. 30 Tage. Sein Futter besteht aus Samen, Wurzeln, Knollen, Nüsse, Insekten und Larven. Ihr natürlicher Feind ist der Mensch auf der Jagd.

Gelbschnabelente

 

Lat.:           Anas undulata undulata

Engl.:          southern yellow-billed duck

Heimat:       Afrika

 

Das Verbreitungsgebiet der Hellen Gelbschnabelente liegt von Angola, Uganda und Kenia südwärts. Sie zählt zu den Gründel- oder Schwimmenten, welche sich vorwiegend von Wasserpflanzen ernähren. Auf der Nahrungssuche tauchen sie den Oberkörper ein und strecken dabei ihr Körperende über das Wasser. Nur beim Baden und auf der Flucht tauchen sie gelegentlich ganz unter

Gelbseitensittich

 

Latein:        Pyrrhura molinae hypoxantha

Englisch:     Yellow-sided Conure

Heimat:       Südamerika

 

Der Gelbseitensittich ist in Urucum und Corumba in Süd-West-Mato Grosso verbreitet. Er lebt in den tropischen Wäldern von Brasilien. In kleineren Schwärmen durchstreift er die Urwaldbäume und sucht nach Nahrung. Er verzehrt Beeren, Früchte, Nüsse, Samen und gelegentlich auch Insekten. Das Gelege wird in einer Baumhöhle ausgebrütet.



Gelbstirnamazone

 

Latein:        Amazona ochrocephala

Englisch:     yellow-crowned amazon

Heimat:       Südamerika, Amazonas

 

Die Gelbstirn- oder Panama-Amazone ist in Panama und Nord-Kolumbien beheimatet. Sie bewohnt Wälder in flachen bis leicht hügeligen Gebieten. Als typischer Waldbewohner klettert sie bevorzugt im Geäst der Bäume herum. Auf dem Boden bewegt sie sich nur schwerfällig. Ihre Nahrung besteht aus Früchten, Beeren, Mais und Getreide. Sie brütet in hohlen Bäumen, alten Spechthöhlen oder in verrotteten Palmstümpfen. Das Gelege besteht meist aus 3 Eiern.



Goffini-Kakadu

 

Latein:        Cacatua goffiniana

Englisch:     Goffin's cockatoo

Heimat:       Indonesien, Yamdena, Larat

 

Dieser Kakadu ist nur auf den Tenimber-Inseln beheimatet. Paarweise oder in Familiengruppen lebt er in Wäldern, in offener, mit Büschen und Bäumen bestandener Landschaft sowie in der Nähe von Kulturland. Frühmorgens und abends geht er auf Nahrungssuche. Er verzehrt Samen, Knollen und Wurzeln. Die Nester werden in Eukalyptusbäumen, Felsspalten oder Termitenbauten errichtet. Das Gelege umfasst 3 – 4 Eier.

Goldstirnsittich

 

Latein:        Aratinga aurea

Englisch:     Peach-fronted Conure

Heimat:       Südamerika

 

Der Goldstirnsittich ist in zwei Unterarten in Brasilien südlich des Amazonas, in Paraguay und Bolivien beheimatet. In größeren Schwärmen durchstreift er Busch- und Baumgelände. Er lebt aber auch gerne auf dem Erdboden. Seine Nahrung besteht aus Früchten, Beeren, Samen, Nüssen, Insekten und deren Larven. Gelegentlich fällt er auch in Kulturpflanzungen ein. Das aus 2 – 3 Eiern bestehende Gelege wird in einer Baum- oder Asthöhle ausgebrütet.

 

Graugans

 

Lat.:           Anser anser

Engl.:          graylag goose

Heimat:       Europa

 

Die Graugans gehört zu den Entenvögeln. Sie erreicht eine Größe von 75 –90 cm. Ihre Spannweite beträgt ca. 147 - 180 cm und sie wird zwischen 2.500 und 4.000g schwer. Freilebend wird sie bis zu 17 Jahre alt. Ihr Gelege besteht aus 4 – 9 Eier. Die Graugänse paaren sich bereits mit 2 Jahren. Gebrütet wird jedoch erst ab dem 4. Jahr. Die Brutzeit beträgt 27 – 29 Tage. Ihr Futter besteht aus Gras, Kräuter, Stauden, Wurzeln, Klee, Beeren, Kartoffeln, Rüben. Ihr natürlicher Feinde sind die Raubtiere, Fuchs und Marder. Sie zählt zu einer stark gefährdeten Art.


Graupapagei

 

Latein:        Psittacus erithacus

Englisch:     Grey Parrot

Heimat:       Afrika

 

Der in drei Unterarten vorkommende Graupapagei bewohnt Flussmündungen und nahe der Küste liegende Mangrovenwälder. Außerhalb der Brutzeit ist er in größeren oder kleineren Schwärmen zu beobachten. Seine Nahrung besteht aus Früchten, Beeren und halbreifem Mais. Das Gelege besteht aus 3 – 4 Eiern. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt.



Großer Beo

 

Latein:Gracula religiosa

Englisch:     Southern Grackle

                   Heimat:       Asien, Indonesien, Indien, Borneo,

                                    Ceylon, Java, Himalaja, China

 

Der große Beo ist in Malaysia, auf Sumatra, Java, Bali, Bangka und Borneo verbreitet. Er lebt meist auf Lichtungen oder am Rand der immergrünen Regenwälder, in Bambusdickichten, Mangroven und Plantagen. In kleinen Gruppen sucht er in Bäumen und Sträuchern nach Nahrung. Er verzehrt Beeren, Früchte, Nektar, Samen, Knospen, Insekten und Eidechsen. Das aus 2 – 3 Eiern bestehende Gelege wird in einer Baumhöhle ausgebrütet. Beos sind sprechbegabt.



Grüner Kongopapagei

 

 

 

Latein:        Poicephalus gulielmi

Englisch:     Jardines Parrot

Heimat:       Afrika

 

 

 

Der Kongo- oder Rotstirnpapagei ist in mehreren Unterarten in Liberia, Kamerun, Kenia, Angola, Tansania und in der Zentralafrikanischen Republik verbreitet. Er bewohnt Bergwälder und Akazien-Savannen bis in 3.500 m Höhe. Außerhalb der Brutzeit ist er in kleineren Schwärmen anzutreffen. Seine Nahrung besteht aus Früchten, Beeren, Nüssen, Blüten, Sämereien und Insekten. Das aus 2 – 4 Eiern bestehende Gelege wird in einer Baumhöhle ausgebrütet.



Grünflügelara

 

Latein:        Ara chloroptera

Englisch:     Green-winged macaw

Heimat:       Südamerika, Brasilien, Paraguay, Bolivien,

                 Peru

 

Wie alle Aras zählt auch der Grünflügelara oder Dunkelroter Ara zu den größten Papageien überhaupt. Alle Aras sind Urwaldbewohner. Sie leben in den höchsten Bäumen, wo sie auch ihre Bruthöhlen anlegen. Außerhalb der Brutzeit finden sie sich in großen Schwärmen zusammen und richten beim Einfall in Pflanzungen beträchtlichen Schaden an.



Grünflügeltaube

 

Lat.:           Chalcophaps indica

Engl.:          common emerald dove

Heimat:       Südostasien und Australien

 

Die Grünflügeltaube wird aufgrund ihrer metallisch-grünen Flügelfedern auch Glanzkäfertaube genannt. Tagsüber sucht sie am Boden nach Nahrung, welche aus verschiedensten Sämereien, Früchten, Beeren und kleinen Insekten besteht. Zum Ruhen und Schlafen zieht sie sich allerdings lieber in Büschen und Bäume zurück. Hier baut sie auch ihr Nest aus kleinen Ästen und Zweigen. Typisch für Tauben werden lediglich zwei weiße Eier gelegt, welche fast ausschließlich vom Weibchen bebrütet werden. Die Jungtauben verlassen bereits nach knapp 2 Wochen das Nest. Zu dieser Zeit haben sie gerade einmal 1/3 der Körpergröße der ausgewachsenen Tauben erreicht und sind noch flugunfähig.

Grünschwanz-Glanzstar

 

Latein:        Lamprotornis chalybaeus

Englisch:     Greater Blue-eared Glossy-Starling

Heimat:       Afrika, Senegal, Sudan, Äthiopien,

                 Uganda, Kenia

 

Der Grünschwanz-Glanzstar zählt zu den insgesamt 16 kurz- oder langschwänzigen Arten der eigentlichen Glanzstare. Das Verbreitungsgebiet dieses in wundervollem Metallglanz schimmernden Stars ist das tropische Afrika. Es reicht im Süden bis Botswana und Ost-Transvaal. Auffallend ist bei ihm die gelbe Regenbogenhaut des Auges. Sein Nest legt er meistens in Baumhöhlen an.



Grünzügelpapagei

 

Latein:        Pionites melanocephala

Englisch:     Black-headed Caique

Heimat:       Südamerika

 

Feuchte Urwaldgebiete bilden den Lebensraum des zu den Weißbauchpapageien zählenden Grünzügelpapageis. In Familienverbänden oder in Gruppen ziehen die Vögel dort umher. Hauptsächlich besteht die Nahrung aus verschiedenen Früchten, doch werden auch gelegentlich unreife Maisfelder aufgesucht.



Hahn’s Zwergara

 


Latein:        Diopsittaca nobilis

Englisch:     Red-shouldered Macaw

Heimat:       Südamerika

 

Diese Unterart des Blaustirn-Zwergaras ist in Brasilien südlich des Amazonas in den Provinzen Para, Maranhao, Piaui und Behia verbreitet. Der Ara ist sehr scheu und nirgends häufig anzutreffen. Er lebt bevorzugt in Küstengebieten und an Flussläufen. Gerne hält er sich auf Kokospalmen und in Fruchtbäumen auf. Das aus 3 – 4 Eiern bestehende Gelege wird in einer Baumhöhle ausgebrütet.



Hammerkopf

 

Lat.:           Scopus umbretta

Engl.:          hammerhead

Heimat:       Afrika

 

Der Hammerkopf bewohnt in seiner Heimat Sumpfgebiete, Reisfelder, baumbestandene Ufer von Seen, Teichen und Flüssen. In der Dämmerung und nachts wird er aktiv und geht auf Nahrungssuche. Er verzehrt Insekten, Krustentiere, Würmer, Fische, Frösche und Kaulquappen. Das große Nest wird in Bäumen oder hohen Büschen errichtet. Es besitzt unten ein kleines Einflugloch, das in die ausgepolsterte Nistkammer führt. Das Gelege besteht aus 4 – 6 Eiern.

 

Heiliger Ibis

 

Latein:        Threskiornis aethiopicus

Englisch:     Sacred Ibis

Heimat:       Afrika, Madagaskar, Europa, Frankreich

 

Der Heilige Ibis ist in der Kulturgeschichte schon seit 5.000 Jahren bekannt. Im alten Ägypten wurde er als heiliger Vogel verehrt. Er lebt sehr gesellig in Sumpfgebieten in der Nähe von Flüssen und Seen sowie an den Küsten. Sein Nest errichtet er in Baumwipfeln, Gestrüpp, auf Felsvorsprüngen oder am Boden. Er ist Koloniebrüter. Das Gelege umfasst 2 – 3 Eier. Als Nahrung erbeutet er Fische, Krebse, Würmer, Weichtiere, Insekten, Kriechtiere und Schlangen.



Hoodedsittich

 

Latein:        Psephotus dissimilis

Englisch:     black-capped conure

Heimat:       Australien

 

Der Hoodedsittich ist eine Unterart des Goldschultersittichs. Er ist in Australien im Nord-Territorium, Arnhemland verbreitet. Paarweise oder in kleineren Gruppen bewohnt er entlegene, halbtrockene und mit Termitenhügeln bestandene Gebiete. Seine Nahrung sucht er am Erdboden. Er verzehrt Sämereien aller Art. Das aus 4 – 6 Eiern bestehende Gelege wird in einem seitlichen Tunnel eines Termitenhügels ausgebrütet. Oft zwei Jahresbruten. Bedrohte Tierart.



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