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Indische Halsbandzwergohreule

 

Latein:        Otus bakkamoena

Englisch:     collared scops owl

Heimat:       Indien, Südost-Asien, Sunda-Inseln, Philippinen

 

Die Halsband- oder Halsring-Zwergohreule ist von Indien bis Südost-Asien, auf den Großen Sunda-Inseln und den Philippinen verbreitet. Sie bewohnt lichte Wälder, Savannen Mangrovensümpfe an der Küste, Gärten und Parks. Nachts erbeutet sie Käfer, Grillen und andere große Insekten, Eidechsen und Mäuse. Das aus 3 – 5 Eiern bestehende Gelege wird in einer Baumhöhle, in Palmen und Bambus ausgebrütet. In China und Japan sind auch die Zehen befiedert.



Japanmöwe

 

Lat.:           Larus crassirostris

Engl.:          Japanese gull

Heimat:       Küsten Südostrusslands, Ostchinas,

                 Koreas & Japans

 

Bei der Japanmöwe handelt es sich um einen mittelgroßen Vertreter ihrer Gattung. In ihrem Verbreitungsgebiet bewohnt die Japanmöwe die Küstengebiete, wo sie auch, teils in großen Kolonien, brütet. Die größten Brutvorkommen befinden sich auf Japan, wo sie die häufigste Großmöwe ist. Meist werden zwei braun-grüne Eier gelegt, welche aufgrund ihrer vielen dunklen Sprenkel sehr gut getarnt sind. Auch die Jungtiere sind zu Beginn hellbraun mit dunklen Flecken. Erst mit der Befiederung nehmen sie eine schmutzig grau-braune Färbung an, welche im Laufe der nächsten 3-4 Jahre - bis zur Geschlechtsreife - dem weiß-grauen Alterskleid weicht. Bevorzugt fressen sie Fisch und Aas.

Java-Prachtreiher

 

Lat.:           Ardeola speciosa

Engl.:          Javan pond heron

Heimat:       Indonesien, vor allem auf Java & Bali

 

Der Prachtreiher ist ein eher kleiner und gedrungen wirkender Reiher mit einer Körperlänge von etwa 45 cm. Besonders auffällig sind die rein weißen Flügel, welche einen starken Kontrast zum schiefergrauen Rückengefieder im Prachtkleid darstellen.

Er ist nahe mit dem chinesischen Bacchusreiher, dem indischen Paddyreiher und dem europäischen Rallenreiher verwandt. Besonders im Schlichtkleid sehen sich die einzelnen Arten sehr ähnlich. Seine Nahrung - bestehend aus Insekten, Fischen uns Amphibien – sucht, er wie die meisten Reiher, am Rande von Gewässern. Gebrütet wird oftmals in Kolonien mit anderen Reiherarten in Bäumen an oder über Flüssen und Seen.


Kanadagans

 

Latein:        Branta canadensis

Englisch:     Canada Goose

Heimat:       Nordamerika, Kanada, Schweden, England,

                 Deutschland

 

Die Kanadagans mit ihrem zierlichen, völlig schwarzen Schnabel ist die am häufigsten vorkommende Gänseart in Nordamerika. Sie lebt dort in verschiedenen Unterarten mit erstaunlichen Größenunterschieden. Kanadagänse sind in verschiedenen Gebieten der ganzen Erde ausgesetzt worden und wurden dort zu Haustieren. Wildlebende Vögel kann man gelegentlich in unserer Nord- und Ostseeküste finden. Es handelt sich um Zugvögel.



Kanarienvogel

 

Latein:        Serinus canaria forma domestica

Englisch:     canary bird

Heimat:       Kanarischen Inseln, Madeira, Azoren

 

Die Stammform des Kanarienvogels ist der Kanarengirlitz welcher auf den Kanarischen Inseln, den Azoren und Madeira locker bewachsene Hänge, Parklandschaften, Obstplantagen und Gärten bewohnt. Bereits in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts brachten die spanischen Eroberer die ersten Vögel nach Europa, wo im Verlauf einer langen Entwicklung die heutigen Kanarienrassen in vielen Formen und Farbschlägen entstanden sind.



Kappensäger


Lat.:           Mergus cucullatus

Engl.:          hooded merganser

Heimat:       Nordamerika

 

Der Kappensäger besitzt eine auffällige Kopfhaube. Diese Federhaube richtet er bei Erregung auf. Dabei breitet sich der weiße Fleck aus und wird zu einem leuchtenden Signal. Wie alle Säger besitzt er einen dünnen, sägerartig gezähnten und mit einem scharfen Haken versehenen Schnabel. Dieser ist vorzüglich zum Fangen und Festhalten der unter Wasser gejagten Fische geeignet. Der hervorragende Taucher bewegt sich an Land nur Schwerfällig.

 

Kiebitz


Latein:        Vanellus vanellus

Englisch:     Northern Lapwing

Heimat:       Europa, Asien, Afrika als Winterquartier

 

Der Kiebitz bewohnt Wiesen mit üppiger Vegetation, Äcker, Rieselfelder und Schlammbänke. Seine Nahrung besteht aus Insekten, Würmer, Weichtieren, grünen Pflanzenteilen und Samen. Auf einem erhöhten Grasbüschel baut er sein Nest und polstert es mit Gras aus. 4 Eier liegen mit der Spitze nach innen wie ein Kleeblatt im Nest. Nach der Brutzeit sind große Schwärme in der Nähe von Teichen anzutreffen.



Kleiner Alexandersittich

 

Latein:        Psittacula krameri

Englisch:     Rose-ringed Parakeet

Heimat:       Afrika, Asien

 

Die ersten blauen Vögel des Kleinen Alexandersittichs oder Halsbandsittichs sind 1941 in den USA entstanden. In größeren Scharen lebt er in den hohen Bäumen der Savannenwälder, vor allem an den Flussufern. Als Nahrung sucht er Sämereien, Körner, Früchte, Beeren und Insekten aller Art. In Kulturland kann er beträchtlichen Schaden anrichten. Das aus 3 – 5 Eiern bestehende Gelege wird in Baumhöhlen, Mauern oder Erdlöchern ausgebrütet.



Kleiner Gelbkopfgeier

 

Latein:        Cathartes burrovianus

Englisch:     Lesser Yellow-headed Vulture

Heimat:       Mittel- und Südamerika

 

Der Kleine Gelbkopfgeier ist in den Küstengebieten von Mexiko, Panama, Guayana und Surinam sowie in Nordwerst-Venezuela, Kolumbien, Brasilien, Paraguay und Uruguay bis Nord-Argentinien verbreitet. Er lebt in feuchtem Grasland, in Sumpfgebieten und offenen Savannen mit Bäumen bis in 1.000 m Höhe. In geringer Höhe fliegt er über den Erdboden und macht mit seinem Geruchssinn frisch verendete Tiere ausfindig. Außer Aas verzehrt er gelegentlich auch Fische.



Kolbenente

 

Latein:        Netta rufina

Englisch:     Red-crested Pochard

Heimat:       Europa, Asien

 

Die Kolbenenten erreichen eine Größe von ca. 45 bis 55 cm und ein Gewicht zwischen 800 und 1.400 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt in etwa 90 cm. Das Männchen hat eine farbenprächtige Färbung. Der Kopf ist braun bis rostbraun, der Rücken überwiegend braun und weiß, teilweise sind die Flanken und Brust schwarz gefärbt. Der Schnabel ist auffällig rot gefärbt. Die Weibchen verfügt nur über ein unauffälliges Tarnkleid, das gemusterte Brauntöne aufweist. Ihr Schnabel ist dunkelbraun. Die Kolbenente hat eine Lebenserwartung von etwa 7 Jahre. Beheimatet ist diese Entenart in weiten Teilen Süd- und Mitteleuropas. Sie bewohnt große und flache Binnenseen, die über ein vielfältiges Spektrum an Wasserpflanzen verfügen. Den Winter verbringen sie in Südeuropa. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Wasserpflanzen und Algen.



Kolkraben

 

Latein:        Corvus corax

Englisch:     raven

Heimat:       Europa, Asien, Nord-, Mittel-, Südamerika

 


 

Der größte europäische Rabenvogel

Körperlänge: 54 – 67 cm

Gewicht:       1.000 g bis 1.300 g

Lebensraum: sehr anpassungsfähiger Vogel, Wälder, offene und halboffene Landschaften, Hochgebirge, Halbwüsten

Ernährung: Allesfresser mit überwiegend tierischem Anteil, wie z. B. kleine Wirbeltiere, Eicher, Aas, Insekten, Würmer, Schnecken sowie Früchte, Samen und landwirtschaftliches Gemüse (z. B. Mais)

Besonderheit: sehr intelligent, lernfähig, benützt Werkzeuge wie z. B. Stöckchen, Steine, Muscheln.



Kuhreiher

 

Latein:        Ardeola ibis

Englisch:     Cattle egret

Heimat:       Amerika, Europa, Afrika, Asien, Australien, Südamerika

 

Der Kuhreiher ist heute in allen Erdteilen verbreitet. Sein Lebensraum sind offene Landschaften, Felder und Süßgewässer. Er hält sich in der Nähe von Haus- und Wildtierherden auf, wo er Heuschrecken, Käfer und andere Insekten erbeutet, die von den grasenden Tieren aufgescheucht werden. Im Wasser verzehrt er Fische und Frösche. Er ist Koloniebrüter. In einem Baum kann man bis zu 100 Nester finden. Das Gelege besteht aus 2 – 5 Eiern.



Lachmöwe

 

Latein:        Larus ridibundus

Englisch:     Black-headed Gull

Heimat:       Europa, Asien

 

Die Lachmöwe ist die häufigste Möwenart in Europa. Sie bewohnt verlandete Gebiete an Seen. Salzwiesen, Flussmündungen und offenen Landschaften mit Sümpfen. Außerhalb der Brutzeit ist sie an Gewässern aller Art anzutreffen. Sie lebt gesellig und brütet in Kolonien. Da Nest wird im Sumpf auf festen binsen- oder grasbewachsenen Stellen angelegt. Gelege 3 Eier. Sie ernährt sich von Schnecken, Würmern, Insekten, Larven, Krabben, Fischen und Abfällen.



Löffelente

 

Latein:        Anas clypeata

Englisch:     Northern Shoveller

Heimat:       Europa, Nordamerika, Asien, Afrika

 

Diese besonders hübsch gefärbte Entenart ist Bewohnerin von Sümpfen und verlandeten Binnengewässern. Sie besitzen in ihrem breiten, löffelartig ausgezogenen Schnabel ein besonders feines und dichtes Lamellen-System. Als besondere Eigentümlichkeit dieser Schwimmente zählt das Schwimmen in „Kiellinie“.



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