M - P

Mähnentaube

 

Lat.:           Caloenas nicobarica

Engl.:          Nicobar pigeon

Heimat:       Nikobaren, Philippinen & Neuguinea

 

Die Mähnentaube, auch Kragentaube genannt, ist eine große Wildtaubenart, welche an das Leben im dichten Regenwald angepasst ist. Ihr Gefieder schillert in den verschiedensten Grün- und Rot-Tönen, wodurch sie sich am Urwaldboden erstaunlich gut tarnen kann. Die Nahrung besteht aus Früchten und Sämerein, welche die Tauben in kleinen Gruppen am Boden suchen. Meistens bauen mehrere Paare in einem Baum ihre plattformartigen Nester und bebrüten jeweils 30 Tage ihr einziges Ei. Nach etwa 70 – 80 Tagen sind die Jungtiere flügge. DNA-Analysen haben ergeben, dass die Mähnentaube mit dem bereits ausgestorbenen Dodo nahe verwandt war.

Malaienkauz

 

Latein:        Strix Leptogrammica

Englisch:     Brown Wood Owl

Heimat:       Asien, Indonesien, Malaysia, Thailand, Indien, China

 

Der Malaien-Kauz wird auch als Brauner Waldkauz bezeichnet. Er ist von Indien über Südost-Asien bis Borneo und den Sudan-Inseln verbreitet. Er bewohnt feuchte, immergrüne Laub- und Koniferenwälder vom Flachland bis in 2.800 m Höhe. In der Dämmerung und nachts geht er auf Jagd und erbeutet Kleinsäuger, Kleinvögel, Fasanen, Kammhühner, Warane und Eidechsen. Das aus 2 Eiern besehende Gelege wird in einer Baumhöhle ausgebrütet.



Mandarinente

 

Latein:        Aix galericulata

Englisch:     Mandarin duck

Heimat:       Asien

 

Im Stromgebiet des Amur auf den Japanischen Inseln und auf Formosa finden wir die Brutgebiete dieser schmucken Schwimmente. Sie ist sehr scheu und hält sich gerne in der üppigen Ufervegetation oder im Gezweig der Bäume auf. Als Nistplatz bevorzugt sie Baumhöhlen. In Europa wurde sie als Ziervogel eingeführt und lebt gebietsweise in halbwildem Zustand.



Mönchssittich

 


Latein:        Myiopsitta monachus

Englisch:     Monk Parakeet

Heimat:       Südamerika, Europa, Spanien

 

Der Mönchssittich ist in mehreren Unterarten in Brasilien, Bolivien, Paraguay, Argentinien und Uruguay verbreitet. Er lebt gesellig in feuchten Gebieten bis in etwa 1.000 m Höhe. In größeren Kolonien nistet er auf hohen Bäumen. Die ausgepolsterte Nestmulde ist mit Reisig überbaut. Der Eingang liegt meist an der Unterseite, so dass keine Raubtiere eindringen können. Das Gelege umfasst 3 – 5 Eier. Die Nahrung besteht aus Sämereien, Früchten und jungen Trieben.



Maronenbrust-Kronentaube

 

Lat.:            Goura scheepmakeri

Engl.:          maroon-breasted crowned pigeon

Heimat:       Süden & Südosten Neuguineas

 

Die Rotbrust-Krontaube, auch Maronenbrust-Krontaube genannt, zählt zusammen mit den anderen beiden Arten der Gattung zu den größten Tauben der Welt. Sie erreicht ein Gewicht von bis zu 2,3 kg und eine Länge von 75 cm. Die meiste Zeit des Tages verbringen Krontauben in kleinen Gruppen auf dem Waldboden dichter Regenwälder. Dort suchen sie nach verschiedenen Samen, Kernen, Beeren und Früchten. Zum Schlafen und zur Brut ziehen sich diese Großtauben in die sicherern Bäume zurück. Dort baut das Paar ein unordentliches Nest aus Zweigen und Ästen und bebrütet sein einziges Ei etwa 30 Tage.

Nandu

 

Latein:        Rhea americana

Englisch:     Greater Rhea

Heimat:       Südamerika

 

Der Nandu oder Pampasstrauß lebt in kleinen Trupps in den südamerikanischen Grassteppen, den „Pampas“. Er ist wesentlich kleiner als der Afrikanische Strauß und wie dieser nicht flugfähig. Nur der Hahn brütet die von mehreren Hennen an gemeinsamer Niststelle gelegten Eier aus, führt allein die ausgeschlüpften Jungen aus und beschützt sie vor den „kinderfeindlichen“ Weibchen. Die Nahrung besteht neben Gräsern und Kräutern aus Insekten und anderen Kleintieren.



Neuguinea-Edelpapagei

 


Latein:        Eclectus roratus polychloros

Englisch:     eclectus parrot

Heimat:       Indonesien

 

Der Neuguinea-Edelpapagei ist eine der 12 Unterarten des Ceram-Edelpapageis und auf Neuguinea und benachbarten Inseln verbreitet. Er lebt paarweise oder in Familiengruppen in Bergwäldern und Tiefebenen. Als Nahrung sucht er Früchte, Beeren, Nüsse, Knollen, Samen und Triebe. Er geht auch in Mais- und Kokosplantagen. Das aus 2 Eiern bestehende Gelege wird in einer Baumhöhle ausgebrütet. Die Männchen sind grün, die Weibchen rot/blau gefärbt.



Nonnengans

 

Name:        Weißwangengans

Latein:        Branta leucopsis

Englisch:     barnacle goose

Heimat:      Grönland, Spitzbergen, Nordeuropa,

                 Nordwestsibirien

 

Die Nonnengans, auch Weißwangengans genannt ist mit einer Größe von 58 - 69 cm eine mittelgroße Gans. Ihr Gewicht beträgt etwa 1,5 - 2 kg.

Die Nonnengans ist ein Zugvogel, der für gewöhnlich im Winter nach Süden zieht. Die Wanderungsrouten der Nonnengans sind nicht genetisch fixiert, sondern werden in den verschiedenen Teilpopulationen tradiert. Abgesehen von Paarungs- und Brutzeit leben Weißwangengänse in großen Schwärmen.

Das Nest ist eine flache Bodenmulde, die mit nur wenig Pflanzenmaterial ausgekleidet wird. Sie enthält aber große Mengen an Daunen und einigen anderen Körperfedern. Das Gelege besteht im Regelfall aus 3 - 5 Eiern. Die Brutzeit beträgt 24 bis 25 Tage.



Nymphensittich

 

Lat.:           Nymphicus hollandicus

Engl.:          cockatiel

Heimat:       Australien

 

 

Zu den Wohl am häufigsten bei uns gehaltenen Sittichen zählt der schöngefärbte Nymphensittich. Er ist äußerst niedlich und einer der besten Zuchtvögel. Er hat mit den Kakadus viele Merkmalte gemeinsam. Die spitze Haube und die Ohrflecken, sowie die Eigenart, dass beide Geschlechter brüten, was sonst bei Sittichen nicht vorkommt. Sie sind in ihrer Heimat Bewohner von Baumsteppen.

Palmtaube

 

Lat.:           Streptopelia senegalensis

Engl.:          palm dove

Heimat:       Afrika, Asien

 

Die zur Gattung der Turteltauben zählende Palmtaube, auch Senegaltäubchen genannt, ist vom mittleren Afrika über Vorderasien bis Indien verbreitet. In Australien wurde sie mit Erfolg eingebürgert. Sie ernährt sich von kleinen Samen und wenigen kleinen Weichtieren. Jährlich werden 2 Gelege mit je 1 bis 3 von beiden Eltern ausgebrütet. Die Brutdauer beträgt 13 bis 14 Tage.

Pennantsittich

 

Latein:        Platycercus elegans

Englisch:     Crimson Rosella

Heimat:       Australien

 

Der große Pennantsittich fand aus den weiten Savannen Australiens den Weg in die Volieren der Vogelfreunde. Der zu den Plattschweifsittichen zählende Vogel kann reißend schnell fliegen. Er ist daher für die Unterbringung in einer reichlich großen Voliere dankbar. Der Pennantsittich ernährt sich in seiner Heimat von allerlei Grassamen. Das Gelege umfasst 5 – 8 Eier.



Perlhuhn

 

Engl.:          guinea fowl

Heimat:       Afrika

 

Die westafrikanische Unterart des Helmperlhuhns (Numida meleagris galeata) ist die Stammform dieser Haustier-Rasse. Neben der Wildfarbe werden heute weiße, gelblich-weiße, fast unbefleckt graublaue oder auch violettschwarze Farbschläge gezüchtet. Der ursprüngliche Lebensraum des Helmperluhn sind trockene Dornbuschsteppen, Savannen und lichte Wälder sowie auch felsiges Gelände mit einzelnen Bäumen und Büschen.

Pfau

 

Name:         Blauer Pfau

Lat.:           Pavo cristatus

Engl.:          blue peafowl

Heimat:       Indien, Pakistan, Sri Lanka

 

Die Männchen erreichen mit ihrem Schwanz eine Größe bis 2,3 Meter, die Weibchen mit Schwanz dagegen nur ca. 1 Meter. Das Rad des Männchens hat einen Durchmesser von 1,6 Meter. Das Männchen wird ca. 5.400 g schwer und das Weibchen ca. 3.800g. Ihr Gelege besteht aus 3 – 5 Eier. Ein Ei ist zwischen 90 und 95 g schwer. Geschlechtsreif ist der Pfau nach 2 – 3 Jahren. Die Brutzeit beträgt 27 – 30 Tage. Sein Futter besteht aus Samen, Blätter, Gras, Triebe, junge Kobras, Reptilien. Seine Feinde sind Raubtiere. Allerdings werden sie in ihrer Heimat auch gerne vom Menschen bejagt.

 

Pfeifente

 


Latein:        Anas penelope

Englisch:     European Wigeon

Heimat:       Europa, Asien

 

Die Pfeifente brütet im Sumpfgelände. Außerhalb der Brutzeit bewohnt sie auch Gewässer aller Art. Ihre Brutgebiete liegen im Norden Eurasiens. Zur Überwinterung zieht sie nach Afrika, Indien, China und Japan. Das Prachtkleid des Erpels ist durch einen hellen Scheitelfleck auf dem rotbraunen Kopf gekennzeichnet. Die Stimme des Männchens ist ein heller Doppelpfiff.



Pfirsichköpfchen

 

Latein:       Agapornis fischeri

Englisch:     Fischers Lovebird

Heimat:       Afrika, Nord-Tansania, Kenia

 

Das Pfirsichköpfchen, oder auch Fischers-Unzertrennlicher, liebt als Brutgebiet offene Steppen mit einzelnen Waldstrecken und Baumgruppen. Es nistet in Höhlen des Affenbrotbaumes, in Städten zuweilen auch an Gebäuden und in Schwalbennestern. Es ernährt sich von Gras- und Akaziensamen. Pfirsichköpfchen sind gute Zuchtvögel und werden deshalb viel von den Vogelliebhabern gehalten.

Prachtrosella

 

Latein:        Platycercus eximius

Englisch:     Eastern rosella

Heimat:       Australien, Tasmanien

 

Der Prachtrosella kommt aus dem Osten und Süden Australiens in unsere Volieren. Er ist eine Unterart des Rosellasittich. Die Unterarten werden oft gekreuzt, so dass diese Vögel bei den meisten Vogelliebhabern leider nicht artenrein sind. Mittlerweile gibt es viele Farbmutationen.



Purpurglanzstar

 

Lat.:           Lamprotornis purpureus

Engl.:          purple glossy starling

Heimat:       Afrika

 

Der Purpurglanzstar bewohnt das offene Waldland und das Busch- und Parkland von Westafrika ostwärts bis zum Sudan, Uganda und West-Kenia. Meist ist er dort in kleinen Gruppen zu beobachten. Gegenüber anderer Glanzstar ist bei ihm nicht nur die Regenbogenhaut, sondern der ganze Augenrand leuchtend orangegelb gefärbt. Er nistet wie die meisten Glanzstare bevorzugt in einer Baumhöhle.

A – D      E – H      I – L      M - P      Q – S      T – Z