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Trauerschwan

 

Latein:        Cygnus atratus

Englisch:     black swan

Heimat:       Australien, Tasmanien

 

Trauerschwäne kommen im südwestlichen und südöstlichen Teil Australiens mancherorts in großer Häufigkeit vor. Bis zu 50.000 Trauerschwäne werden zeitweilig am Albertsee beobachtet. Mehr als 100.000 Schwarze Schwäne, wie der Trauerschwan auch genannt wird, bilden den Bestand Australiens.

Die Vögel brüten an Gewässern verschiedenster Art. In Neuseeland haben sich die Vögel nach der Einbürgerung sehr rasch ausgebreitet und heute schätzt man den Bestand auf 200.000 Schwäne.

In Europa werden Schwarze Schwäne häufig in Parkanlagen gehalten. Die ersten Trauerschwäne kamen gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach England. Immer mehr Trauerschwäne gelangen in letzter Zeit in die freie Wildbahn und ziehen erfolgreich Junge auf. Bisher ist es noch nirgends zu einer nennenswerten bleibenden Wildpopulation gekommen, obwohl die Schwäne auch in Freiheit lange überleben können und besonders an der niederländischen Küste und den niederländischen Binnenmeeren stets häufiger auftreten.



Turmfalke

 

Latein:        Falco tinnunculus

Englisch:     Common Kestrel

Heimat:       Europa, Asien, Afrika

 

Der Turmfalke ist der weitaus häufigste Greifvogel Europas. Seine Brutgebiete befinden sich meist an Waldrändern und in Feldgehölzen, wo ihm alte Krähennester zur Verfügung stehen. Doch ist er auch in Städten zu finden, wo er an Kirchtürmen und größeren Gebäuden nistet. Die Jagd wird von ihm in möglichst freiem Gelände ausgeübt. Beutetiere sind Feld- und Spitzmäuse, Maulwürfe, Eidechsen, Käfer und Heuschrecken.



Venezuela-Amazone

 

Latein:        Amazona amazonica

Englisch:     Orange-winged Amazon

Heimat:       Südamerika

 

Die Venezuela-Amazone wird auch als Amazonen-Papagei bezeichnet. In mehreren Unterarten ist sie in Kolumbien, Venezuela, Guayana, Brasilien, Ecuador und Peru verbreitet. Sie lebt in Küstenwäldern, an Flüssen oder Flussmündungen sowie in feuchten Mangrovenwäldern. Ihre Nahrung besteht aus Früchten, Beeren und Sämereien aller Art. Das Nest wird in einer Baumhöhle, bevorzugt in einem großen Mangobaum, angelegt. Das Gelege besteht aus 2 – 5 Eiern.



Virginiabaumwachtel

 


Latein:        Colinus virginianus

Englisch:     Northern Bobwhite

Heimat:       Nordamerika, Mittelamerika

 

Die Virginiawachtel ist die bekannteste Vertreterin der vier Arten umfassenden Gattung der Baumwachteln. Sie bewohnt Brachfelder, buschreiches Wiesengelände, lichte Wälder und Parkanlagen der Städte. Ihr Gelege umfasst bis zu 15 weiße Eier, welche fast ausschließlich von der Henne ausgebrütet werden. Die Küken können wenige Tage nach dem Ausschlüpfen bereits fliegen und sind nach 8 Wochen voll ausgewachsen. Virginiawachteln werden in den USA zu Jagdzwecken gezüchtet.



Wachtelkönig

 

Lat.:           Crex crex

Engl.:          corncrake

Heimat:       Westeuropa bis Westchina &

                 das Baikalgebiet

 

Auch wenn der Name „Wachtelkönig“ etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich bei diesen Tieren nicht um Wachteln, sondern um Rallen. Damit sind sie mit den häufigen auftretenden Bläß- und Teichhühnern verwandt, und werden auch Wiesenralle genannt. Wachtelkönige führen ein sehr verstecktes Leben im hohen Bewuchs von Feuchtwiesen und Uferregionen. Der Ruf der Männchen ist im Frühjahr sehr laut, und bis zu 1 Kilometer weit hörbar. Zwischen den Paaren besteht keine enge Beziehung, und sobald das Weibchen mit der Eiablage beginnt, trennen sich die Partner, und das Männchen macht sich auf die Suche nach anderen Weibchen. Mit etwa einem Jahr werden sie geschlechtsreif.

Weißgesichtseule

 

Latein:        Otus leucotis

Englisch:     white-faced owl

Heimat:       Afrika

 

Die Weißgesicht- oder Büscheleule bewohnt in ihrer Heimat Regenwälder, bewaldete Savannen mit Akazien und Dornbusch. Sie ist überwiegend tagaktiv. Früh am Morgen und gegen Abend macht sie Jagd auf große Insekten, Eidechsen, Mäuse und andere Kleinsäuger. Sie brütet in verlassenen Nestern kleiner Greifvögel, in dornigen Nestern von Webervögeln, gelegentlich in Baumhöhlen oder am Boden. Gelege 2 – 4 Eier. Außerhalb der Brutzeit lebt sie als Einzelgänger.



Weißhaubenkakadu

 

Latein:        Cacatua alba

Englisch:     White Cockatoo

Heimat:       Asien, Indonesien

 

Der Weißhaubenkakadu bewohnt die Wälder auf den nördlichen und mittleren Molukken, auf Halmahera, Ternate, Tidore und Batjan. Paarweise oder in kleinen Gruppen lebt er in den Kronen der Bäume. Als Nahrung sucht er Beeren, Früchte, Nüsse, Insekten und deren Larven. Das Nest wird in einer Baumhöhle angelegt. 2 Eier werden von beiden Eltern in 4 Wochen ausgebrütet. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt.



Weißkopfpapagei

 

Latein:        Pionus senilis

Englisch:     White-capped Parrot

Heimat:       Mittelamerika

 

Der Weißkopf- oder Glatzenkopfpapagei ist in Süd-Mexiko und Guatemala verbreitet. Eine weitere Unterart lebt in Britisch-Honduras und Yukatan bis Panama. Er bewohnt in kleineren Gruppen dichte Waldgebiete vom Flachland bis in 2.300 m Höhe. Seine Nahrung besteht aus Sämereien und Früchten. In Schwärmen fällt er auch in Getreide- und Maisfelder ein. Das Gelege wird in hohlen Baumstämmen oder Ästen ausgebrütet.



Weißnackenkranich

 

Lat.:           Grus vipio

Engl.:          White-naped crane

Heimat:       Mongolei, China, Russland, Korea, Japan

 

Er erreicht eine Größe von bis zu 180 cm. Seine Spannweite beträgt ca. 210 cm und er wird bis zu 6.500g schwer. In einem Zoo kann er 60 Jahre alt werden, freilebend jedoch nur bis 30 Jahre. Das Brutgebiet des Weißnackenkranichs ist die Mongolei. Sein Gelege besteht aus 2 Eiern. Wenn die Jungen geschlüpft sind haben sie ein Gewicht von ca. 210 g. Er Überwintert in China. Geschlechtsreif ist der Weißnackenkranich nach 3 Jahren. Die Brutzeit beträgt 28 – 32 Tage. Sein Futter besteht aus Wurzelknollen, Samen, Insekten, Wasserpflanzen, Beeren, Getreide, Wurzeln, Kräuter, Frösche und Mäuse. Sein natürlicher Feind ist der Mensch durch Lebensraumeinengung. Er zählt zu einer stark gefährdeten Art.

 

Weißstirn-Amazone

 

Latein:        Amazona albifrons

Englisch:     White-fronted Amazon

Heimat:       Nord- und Mittelamerika

 

Die kleine Weißstirn- oder Brillen-Amazone ist in mehreren Unterarten von Mexiko bis Nicaragua und Costa Rica verbreitet. Sie ist eine der schönsten Amazonen-Arten. In ihrer Heimat bewohnt sie Feigen- und Palmenwälder an der Küste und bergige Waldgebiete bis in 1.800 m Höhe. Sie ernährt sich von Früchten aller Art, Nüssen und Sämereien. In Obstplantagen kann sie beträchtlichen Schaden anrichten. Das Gelege wird in einer Baumhöhle ausgebrütet.



Weißstorch

 

Latein:        Ciconia ciconia

Englisch:     White Stork

Heimat:       Europa, Asien, Afrika

 

Der Weißstorch wird in Mitteleuropa immer seltener, da sein Lebensraum durch die Trockenlegung von Sümpfen und Mooren stark eingeengt wird. Seinen Horst aus Ästen und Reisern errichtet er auf Bäumen, Kirchtürmen, Dächern und Schornsteinen. Er wird jahrelang vom gleichen Paar immer wieder benützt. Das Gelege umfasst 3 – 5 Eier. Seine Nahrung besteht aus Fröschen, Eidechsen. Mäusen, Insekten und Würmern. Er überwintert in Afrika. Geschützte Tierart.



Wellensittich

 

Latein:        Melopsittacus undulatus

Englisch:     Budgerigar

Heimat:       Australien

 

Der allseits bekannte und auf der ganzen Welt beliebte australische Sittich ist in knapp hundert Jahren zu einem echten Haustier geworden. Hohn Gould, der große Erforscher der australischen Vogelwelt brachte um 1840 die ersten Tiere nach England. 1872 wurden die gelben, 1878 die blauen und 1920 die weißen Farbänderungen gezüchtet. In seiner Heimat lebt er in den Trockengebieten im Inneren des Landes, selten in den Küstengebieten.



Wiedehopf

 

Lat.:           Upupa epops

Engl.:          hoopoo

Heimat:       weite Teile Europas, Afrikas und Asiens

 

Der Wiedehopf ist eine typischer Vertreter trockener und offener Landschaften mit vereinzeltem Baumbestand. Mit seiner markanten Federhaube und den großen, abgerundetem, schwarz-weißen Flügeln ist er ein sehr auffälliger Vertreter der Vogelwelt. Im Flug erinnert er, aufgrund seines sehr eigenen Flugstils, entfernt an einen großen Schmetterling. Wiedehopfe ernähren sich von verschiedensten Insekten und Wirbellosen, welche sie mit ihrem langen Schnabel durch stochern im Boden oder in weichem Holz suchen. Gebrütet wird in Baumhöhlen oder Mauerlöchern. Die 5 bis 7 Eier werden ab der Ablage des ersten Eies bebrütet, und schlüpfen daher mit einem größeren zeitlichen Abstand.

Wildtruthahn

 

Lat.:           Meleagris gallopavo

Engl.:          wild turkey

Heimat:       Nordamerika

 

Die Wildpute bewohnt Waldgebiete mit eingestreuten Lichtungen. Während der Nacht ruhen diese Vögel gesellig in Bäumen. Zum Schutz vor Raubtieren werden dabei Äste über Wasserflächen bevorzugt. Die Nahrung sucht die Wildpute überwiegend am Erdboden. Sie verzehrt Früchte, Beeren, Nüssen, Samen und Gräser. Dazu werden Insekten und kleine wirbellose Tiere erbeutet. Das Nest wird gut versteckt am Erdboden angelegt. Nur das Weibchen brütet das Gelege aus.

Wüstenbussard

 

Latein:        Parabuteo unicinctus

Englisch:     Harris' Hawk

Heimat:       Amerika

 

Der Wüstenbussard ist ein mittelgroßer Greifvogel der hauptsächlich in den heißen dornigen Gebieten des nordamerikanischen Bundesstaates Texas, aber auch in Teilen Mexikos, Arizonas, Chile und Argentinien vorkommt. Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass er im Familienverband

Jagt.



Zwergrohrdommel

 

Lat.:           Ixobrychus minutus

Heimat:       weite Teile Europas, Asiens & Afrikas

 

Die Zwergrohrdommel zählt mit einer Länge von nur etwa 30 cm zu den kleinsten Reihern der Welt. Wie alle Dommeln führt sie ein sehr verstecktes Leben in den Schilfgürteln von Flüssen und Seen, und ist durch ihre ausgezeichnete Tarnfarben und ihre langgestreckte Körperform perfekt getarnt. Dort lauert sie im flachen Wasser auf kleine Fische, Molche, Kaulquappen und Wasserinsekten. Das Nest wird mitten im Schilf alleine vom Männchen errichtet. Das Weibchen legt 3 – 6 Eier und bebrütet diese 18 – 20 Tage. Nach nur einer Woche verlassen die jungen Zwergrohrdommeln bereits das Nest, und sind nach 30 Tagen voll flugfähig.

Zwergohreule

 

Latein:        Otus scops

Englisch:     Eurasian Scops Owl

Heimat:       Afrika, Asien, Europa

 

Die Zwergohreule bewohnt offene, baumbestandene Gebiete, Waldränder, Felsschluchten, Gärten, Parks, im Norden Kiefern- und Birkenwälder, in Afrika Savannen und trockenes Waldland. Als Nahrung erbeutet sie Heuschrecken, Käfer, Nachtschmetterlinge, Kleinsäuger, Vögel und Eidechsen. Das aus 4 – 5 Eiern bestehende Gelege wird in Baumhöhlen, alten Krähennestern, Ruinen oder auf dem Boden ausgebrütet. Ich einigen Gebieten ist sie Zugvogel.



Zwergtaucher

 

Lat.:           Podiceps ruficollis

Engl.:          dabchick

Heimat:       Europa, Asien, Afrika

 

Der Zwergtaucher ist der kleinste einheimische Lappentaucher. Er lebt sehr verborgen in der dichten Ufervegetation von flachen Seen, Teichen und Flüssen. Während der Balz trillern beide Altvögel oft im Duett. Aus Wasserpflanzen wird ein schwimmendes Nest gebaut und im Röhricht unter Wasser befestigt. Das Gelege besteht aus 4 – 6 Eiern, die in 20 – 24 Tagen ausgebrütet werden. Die Nahrung besteht aus kleinen Fischen, Larven und Wasserinsekten.

Zwergwachtel

 


Latein:        Coturnix chinensis

Englisch:     Painted Quail

Heimat:       Afrika, Asien, Australien

 

Diese grauweiß gefärbte Zuchtform der allseits bekannten China-Zwergwachtel ist als sogenannte Silberwachtel ein gerne gesehener Gast in den Volieren der Vogelliebhaber. Sie ist etwas größer als die Wildform und wirkt durch das „silberne“ Federkleid sehr dekorativ. Der Lebensraum des Wildvogels sind weite Grassteppen und Sumpfgebiete, wo dieser kleinste Hühnervogel der Erde ein verstecktes Leben führt.



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