Herzlich willkommen im Vogelpark Olching

 

Presseerklärung

 

Der Vorstand des Vogelliebhaberverein Olching und Umgebung e.V. ist in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12.11.2015 geschlossen zurückgetreten.

 

Aufgrund des seit Monaten im immensem finanziellem sowie personellem Aufwand geführten Feldzug des Herrn Dr. Merk, Leiter des Veterinäramts Fürstenfeldbruck, gegen den Vogelpark Olching bzw. gegen Herrn Sascha Kuchenbaur persönlich, sah das Gremium keine Möglichkeiten mehr für eine verantwortungsvolle Ausübung seines Ehrenamtes.

Das Auftreten des Herrn Dr. Merk in der letzten Verhandlung vor dem VG München lässt darauf schließen, dass diese Situation auch in Zukunft bestehen wird. Hiervon konnten sich auch Herr Bürgermeister Andreas Magg sowie die Stadtratsmitglieder Frau Dr. Ingrid Jaschke und Herr Alfred Münch ein Bild machen.

Die scheidenden Vorstände bedanken sich ausdrücklich bei den genannten Vertretern der Stadt Olching sowie bei all denen, die versucht haben, die Arbeit des Gremiums zu unterstützen, für ihr Engagement.

Für die Versorgung unserer Tiere hat der zurückgetretene Vorstand Sorge getragen. Ebenso wurden Beschlüsse hinsichtlich der weiteren notwendigen Geschäftsführung gefasst.

Da sich in der Sitzung aufgrund der Sachlage kein Mitglied des Vereins der Wahl zum Vorstand gestellt hat, bleibt die weitere Entwicklung jedoch abzuwarten.

Für den Fall einer endgültigen Schließung müssen wir leider auch beginnen, weitere, insbesondere seltene und für die Arterhaltung wichtige Arten, an andere zoologische Einrichtungen abzugeben. Nur so können wir gewährleisten, dass unsere Tiere auch zukünftig optimal untergebracht und versorgt werden.

 

Gez. Dr. Dieter Ernst, Andreas Gerberich, Helmut Wagner 

 

 

Bayerns Justizminister überreicht Ehrung an Vogelpark Olching

 

Am 01.10.2015 wurde der Vogelpark Olching von der Arbeitsgemeinschaft der Fachstellen zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit (AGV), auf Vorschlag von SPRINT e.V. als eine der 15 besten Außenstellen bayernweit durch Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback geehrt.

 

Der Vogelpark Olching e.V. bedankt sich bei SPRINT e.V. herzlich für diese Auszeichnung. Wir bemühen uns, das soziales Engagement in diesem Bereich tatkräftig weiterzuführen.

 

Ihr Vogelpark-Team

 

 

Hr. Dr. Hans-Werner Merk vom Veterinäramt und die Naturschutzbehörde Fürstenfeldbruck stellen formales Recht über das Wohl von Tieren

 

Mit großem Bestürzen muss sich der Vogelpark Olching nach der Beschlagnahmung des Falklandkarakarapärchens mit der nun am Dienstag, den 11.08.2015 um 10 Uhr folgenden Einziehung der Vögel arrangieren.

 

Die Tiere wurden Anfang des Jahres vom Sachkundigen für Greifvögel, Geier und Eulen des Vogelparks, Falkner Sascha Kuchenbaur, von einem privaten Züchter erstanden.

Die Behörde bemängelt, dass in den Abgabepapieren der Vögel vom Vorbesitzer vermutlich eine falsche Adresse angegeben wurde. Die Konsequenz der zuständigen Behörden war zuerst die Beschlagnahmung und nunmehr die Einziehung der Vögel per Bescheid.

Völlig entsetzt, da er keine Kenntnis über die mögliche falsche Adresse hatte, hat Herr Sascha Kuchenbaur mithilfe seiner Rechtsanwältin Fee Huber neben dem Klageweg auch einen Eilantrag bei Gericht gestellt, welcher bewirken sollte, dass die Tiere, solange das Verfahren läuft, im Vogelpark verbleiben dürfen. Der Vogelpark hat dem Vogelpärchen eine wunderschöne neue Voliere mit 84 m² und naturnah gestalteter Einrichtung zur Verfügung gestellt. Beste Pflege und Fütterung sind selbstverständlich. Bei einer Einziehung werden die beiden Karakaras in eine unbekannte Einrichtung verbracht, welche jedoch höchstwahrscheinlich nicht den Standard gewährleisten kann, welchen der Vogelpark den Tieren bietet –die Voliere ist, laut Kuchenbaur, aktuell wohl die deutschlandweit größte Karakara-Anlage, wenn nicht sogar europaweit.

Dessen ungeachtet bestehen das Veterinäramt und die Naturschutzbehörde Fürstenfeldbruck weiter auf der sofortigen Einziehung. Das Hauptverfahren in dieser Angelegenheit läuft noch, das Gericht hat somit noch nicht über die Wirksamkeit der Beschlagnahmung und Einziehung der beiden Vögel entschieden.

Die Vögel werden trotz bester Haltung und Unterbringung in eine andere, eventuell schlechtere Einrichtung verbracht, nur damit das Veterinäramt in Kooperation mit der Naturschutzbehörde „seinen Kopf durchsetzt“ – das Wohl der Tiere ist für die Behörde ganz offensichtlich nebensächlich.

 

Der Vogelpark Olching begrüßt selbstverständlich behördliches Handeln, wenn Tiere aufgrund falscher Papiere beschlagnahmt werden und damit dem illegalen Tierhandel entgegen gewirkt werden soll. Eine Einziehung ist aber in diesem konkreten Einzelfall weder nachvollziehbar noch verhältnismäßig. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass der Vogelpark Olching in der Vergangenheit selbst mehrfach beschlagnahmte Tiere anderer Einrichtungen oder Privatpersonen aufgenommen hat und dafür vom Landratsamt Fürstenfeldbruck offenbar als kompetent betrachtet wurde. Nun wird der Spieß umgedreht, ohne dass dafür ausreichend Anlass besteht.

 

Es bietet sich zudem eine andere Möglichkeit, wie mit wegen zweifelhafter Papiere beschlagnahmten Tieren verfahren werden kann: In vielen anderen Fällen, wurden die Tiere zwar ebenfalls beschlagnahmt, können aber, wenn es sich um eine Einrichtung mit entsprechender Unterbringung beim neuen, mit den Papieren betrogenen, Besitzer handelt, bei diesem belassen werden. Auf diese Weise ließe sich der enorme Stress durch das Einfangen und erneute Umsetzen für die Vögel vermeiden.

 

Auch im vorliegenden Fall der Karakaras im Vogelpark Olching ließe sich dieses Verfahren anwenden, zumal sie hier in optimalem Umfeld gehalten und von fachkundigen Personen betreut werden, würde sich das Landratsamt nicht mit einer Vehemenz dagegen wehren, die leider nicht erklärlich ist und sich vermutlich nur auf persönliche Divergenzen zurückführen lässt. Wir bedauern das Verhalten des Landratsamtes sehr, denn uns geht es allein um das Wohl der Tiere.

 

 

 

Schirmherr des Vogelpark Olching

 

Dr. Christian Magerl - MdL -

 

Bündnis 90 / Die Grünen

 

 

Der Vogelliebhaberverein Olching und Umgebung e.V. freut sich bekannt geben zu dürfen, dass Herr Dr. Christian Magerl, MdL, die Schirmherrschaft über den Vogelpark Olching übernommen hat. Mit Herrn Dr. Magerl, der selbst Ornithologe ist, haben wir nicht nur einen Fürsprecher sondern auch einen Ansprechpartner in fachlichen Fragen für unseren Park gewinnen können. Wir bedanken uns schon jetzt an dieser Stelle bei Herrn Dr. Magerl für sein Engagement!

 

 

Zur Person Dr. Christian Magerl:

 

Politisch:

Mitglied des Landtags: von 22.10.1986 bis 25.09.1998, seit 06.10.2003

Seit 1990 Kreisrat in Freising

seit 2002 Parteimitglied Bündnis 90/ DIE GRÜNEN

 

Parl. Funktion im Landtag:

Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz

Mitglied des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden

 

Ehrenamt:

Seit 1982 Kreisvorsitzender Bund Naturschutz in Freising

1985-1986 und 1998-2003 Artenschutzbeauftragter beim Bund Naturschutz

Beirat der Bayer. Ornithologischen Gesellschaft

 

Südamerikaner mit schweizer Akzent


 

Im Vogelpark Olching wird aktuell über den neuesten Klatsch und Tratsch geschnattert – ein Südamerikaner mit schweizer Akzent soll seit kurzem in den Amper-Auen eingezogen sein.

 

Und tatsächlich, seit Anfang Mai können die Besucher des Vogelparks Anden-Kondor „Hannes“ bestaunen. Wie der Name schon sagt, ist der größte Geier der Welt ursprünglich im südamerikanischen Anden-Gebirge beheimatet. Mit einer Spannweite von über 3 Metern und einem Gewicht von bis zu 15 Kilogramm ist Hannes eine eindrucksvolle Persönlichkeit. Trotz ihrer größentechnischen Überlegenheit sind Kondore jedoch keine aktiven Jäger, denn seine enormen Ausmaße machen diesen Vogel zu einem eher langsamen und schwerfälligen Flieger. In seiner Heimat nutzt der Kondor daher die Thermik in und um das Anden-Gebirge, um bei einem gemütlichen Gleitflug nach Aas Ausschau zu halten. Wie alle Geier haben Kondore einen ausgezeichneten Geruchssinn, um auch über weite Entfernungen ihre Nahrung aufspüren zu können.

 

Hannes ist in seinem Leben schon weit herumgereist. Ursprünglich etwa 50 Jahre im Zoo Basel in der Schweiz beheimatet, zog der Kondor vor einigen Jahren in einen Zoo im Nordwesten Englands um. Nun ist er wieder in die Nähe seiner alten Heimat zurückgekehrt und darf voraussichtlich den Rest seines Lebens im Vogelpark Olching verbringen. In der Wildnis erreichen Anden-Kondore ein Alter von etwa 40 Jahren, in Gefangenschaft ist sogar das Doppelte möglich. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass sich die Besucher des Vogelpark Olching die nächsten 20 Jahre an diesem eindrucksvollen Vogel erfreuen können, denn Hannes ist einen Besuch auch jeden Fall wert.

 

Ihr Vogelpark-Team

 

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